Chalkidiki

Thessaloniki - Hauptstadt von Makedonien und der Halbinsel Chalkidiki in Griechenland


Thessaloniki
Thessaloniki
Thessaloniki ist die bedeutendste Stadt von Makedonien und zugleich Hauptstadt der Region, die seit der türkischen Besetzung auch Saloniki genannt wird.

Gegründet wurde sie 316 v. Chr. vom Dichdochen Kassander, der der Stadt den Namen seiner Gemahlin gab.

Es ist auch die Geburtsstadt von Kema Atatürks, der zwischen 1881 und 1938 lebte, und als Schöpfer der modernen Türkei gilt.

Heute wohnen in Thessaloniki mehr als 400.000 Einwohner, und damit ist sie die zweitgrößte Stadt Griechenlands. Sie ist eine moderne sich entwickelnde Metropole mit vielen Gassen deren Häuser mit Balkonen charakteristisch sind. Der Hafen der Stadt ist nach Piräus der zweitwichtigste des Landes.

Bedeutendste Sehenswürdigkeiten Thessalonikis sind vor allem Kirchen aus byzantinischer Zeit, die oft mit einem Minarett geschmückt sind.

Thessaloniki
Die Georgskirche - auch Rotonda genannt - ist ein römischer Backsteinbau aus dem 3./4. Jahrhundert, die sehr alte Mosaike mit Goldgrund besitzt. Wahrscheinlich war sie als Mausoleum für Kaiser Galerius vorgesehen. Theodosius der Große ließ sie in eine christliche Kirche umgewandeln und im 16. Jahrhundert nutzten die Türken sie als Moschee. Hauptkirche der Stadt ist die Ajios Dimitris, die sich oberhalb einer römischen Thermenanlage befindet.

Das Zentrum von Saloniki war bis weit ins 19. Jahrhundert mit einer Stadtmauer bestehend aus Bastionen, Forts und Türmen umgeben. Bei der Stadtmodernisierung während der Türkenherrschaft riß man sie ab.

Nur die Zitadelle blieb erhalten, von der man einen tollen Blick über die Stadt und den Golf von Thessaloniki hat.