Norwegen - Sehenswert: Nordkap, Lofoten, Geirangerfjord, Oslo mit Museumshalbinsel Bygdoy, Bergen, Trondheim, Stavanger, Hammerfest ...


Geographische Superlative in Norwegen - größte, höchste oder längste Naturwunder


Die größten Städte
1. Oslo - 2. Bergen - 3. Trondheim - 4. Stavanger

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Längste Meeresarme
Sognefjord = längste Meeresarm der Welt und mit 1308 Metern der Tiefste von Europa

Größte Gletscher
Jostedalsbre = größte Gletscher auf dem europäischen Festland
Svartisen-Gletscher - zweitgrößter Gletscher des Landes

Weitere geographische Superlative
Tromsø = In Tromsø befindet sich die nördlichste Universität der Welt
Nærøyfjord = der engste Fjord Europas


Sehenswürdigkeiten in Norwegen


Norwegen hat seine majestätische Landschaft der Eiszeit zu verdanken.

Das skandinavische Land hat landschaftlich reizvolle Gegensätze wie Fjorde, dichte Wälder, Hochgebirge und Gletscher und dazwischen immer wieder kleine malerische Hafenstädtchen.

Eine grandiose Landschaftsvielfalt gibt es in Südnorwegen. Inmitten tiefer Fjorde, steiler Küsten und Hochplateaus liegen malerische Örtchen und größere Städte.

Norwegens Hauptstadt ist Oslo - deren Beschreibung wird den Anfang machen - weiter gehts -> siehe rechts in der Box 1.


Oslo


Oslo - Die Hauptstadt von Norwegen Eine liebenswerte Metropole und zugleich die Hauptstadt des Landes ist Oslo. Eine besonders reizvolle Art sich der Stadt zu nähern, ist vom Wasser her. Die Fahrt geht dabei durch traumhafte Landschaften des ca. 100 Kilometer langen Oslojford. Bei einer Stadtrundfahrt kann man einen Überblick der Stadt bekommen.

Lernen Sie die neue Oper oder den berühmten und weitläufigen Vigelandpark mit seinen eindrucksvollen Skulpturen kennen. Oder besuchen die Museumshalbinsel Bygdoy. Dort können Sie die bedeutendsten und besterhaltenen Wikingerschiffe bewundern, oder im Frammuseum sich über die Entdeckungsreisen von Nansen und Amundsen informieren. Im Kon-Tiki-Museum finden Sie Interessantes zu den Fahrten des Thor Hayderdahls. Lohnenswert ist auch ein Besuch im norwegischen Volksmuseum.

Mehr Infos über Oslo erscheinen auf einer separaten Webseite dieser Homepage.


Stavanger


Stavanger ist mit rund 128.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt Norwegens. Zum einen gehört sie wegen ihrer vielen alten Holzhäuser zu einer der ältesten und wegen der Ölfunde zu einer der modernsten Städte des Landes.

An der Stelle wo Stavanger errichtet wurde, gab es bereits im 8. Jahrhundert eine Ansiedlung, aber erst mit dem Bau des Doms und der Verlegung des Bischofsitzes 1125 beginnt ihre eigentliche Geschichte der heutigen Großstadt.

Sehenswürdigkeiten:
Logo  Dom


Lysefjord


Blick vom Prekestolen auf dem Lysefjord Der Lysefjord ist ein Nebenarm des Boknafjorden, der etwa 40 Kilometer in die Bergwelt Rogalands vordringt. Die hellen Felswände, die steil abfallen und kaum begehbare Ufer zulassen, gaben Fjord ihren Namen - lys = hell.

Ziemlich am Anfang des Lysefjords befindet sich eines der meist besuchten Sehenswürdigkeiten von Norwegen - der Prekestolen. Dabei handelt es sich um ein 25 mal 25 Meter großes in 600 Meter Höhe gelegenes Felsplateau. Die Wände fallen senkrecht, teils sogar überhängend in die Tiefe. Entstanden ist der Prekestolen bei einer Frostabsprengung vor etwa 10.000 Jahren. Von der Prekestolhütte unternehmen die meisten Besucher in den Sommermonaten eine ca. zweistündige Wanderung zu diesem beeindruckenden Naturwunder. Dem Besucher bietet das Ponorama eine herrlichen Blick auf die grünlich schillernde Wasserfläche des Lysefjords.

Auf der Südseite des Lysefjords liegt das Felsplateaus des Kjerag - für manche noch spektakulären als der Prekestolen. Der Kjeragbolten ist ein berühmtes Fotomotiv. Dabei handelt es sich um ein fünf Kubikmeter großer Steinbrocken, der in 1000 Meter Höhe in einer Felsspalte steckt. Zum Kjerag gelangt man vom Panoramarestaurant Øygardstølen aus in etwa zwei bis drei Stunden.

Lohnenswert ist eine Fahrt auf dem Lysefjord mit einem Ausflugsboot von Stavanger nach Prekestolen, die mehrmals täglich diese Route absolvieren.


Hardangerfjord


Der Hardangerfjord, an dessen Eingang zahlreiche Inseln liegen, ist der zweitlängste nach dem Sognefjord mit 170 Kilometern. Auch er teilt sich in mehrere Seitenarme, von denen der Sørfjord und der Eidfjord die bekanntesten sind.

Auf engsten Raum bietet das Hardangergebiet totale Gegensätze. Sanft und lieblich sind die Außengebiete des Fjords, während sich die Ränder der Hardangervidda - die größte Hochebene Europas - steil, schroff und mit atemberaubenden Wasserfällen präsentiert.

Große Unterschiede zeigt auch das Klima, so blühen im Sørfjord im Mai die Obstbäume, hingegen ein Großteil der Kvinnherad-Halbinsel zwischen Hardangerfjord und Sørfjord vom Folgefonn-Gletscher bedeckt wird.

Bereits im 13. Jahrhundert züchteten Zisterziensermönche in ihrem Kloster in Lofthus im Sørfjord Obst und Gemüse. Heute ist der Ort das Zentrum des Obstanbaugebietes. In ihm werden ca. 500.000 Obstbäume - etwa ein Fünftel des norwegischen Obstbaumbestandes - angebaut.

545 Quadratkilometer der Kvinnherad-Halbinsel, die vom 210 Quadratkilometer großen Folgefonn-Gletscher - dem drittgrößten Gletscher Norwegens - bedeckt werden, sind seit 2005 durch den Folgefonn-Nationalpark geschützt.

Früher bildete der Gletscher ein großes Hindernis, das die Bewohner der Halbinsel zu weiten Umwegen zwang. Seit 2001 führt ein Tunnel von Odda unter dem Gletscher zum Hauptarm des Hardangerfjords.

Einer der schönsten Wanderwege führt von Kinsarvik am Sørfjord durch das naturbelassene Kinsotal nach Hardangervidda. Der ansteigende Weg geht entlang des Kinsoflusses, der vier imposante Wasserfälle - den Nyastølfoss, den Nykkjesøyfoss, den Søtefoss und den Tveitafoss - präsentiert.

Der spektakulärste dieser Wasserfälle ist der Søtefoss, der eine Gesamthöhe von 273 Metern besitzt und in 176 Meter senkrecht herabstürzt.

Vor 100 Jahren war Odda am Sørfjord eine bedeutende Stadt wegen seiner schönen Lage ein beliebtes Reiseziel, das selbst Kaiser Wilhelm II. hier weilte. Mit der Industrialisierung und dem damit verbundenen Bau von Fabrikanlagen verschwanden im Laufe der Zeit die Touristen.

Heute ist Odda ein hervorragender Ausgangspunkt für Touren zum Hardangervidda und zum Folgefonn-Nationalpark.

Sehenswürdigkeiten:
Logo  Hardanger-Folkemuseum mit Siedlung aus dem 19. Jahrhundert und vollständig eingerichteten
     Häusern
Logo  Løtefoss - 15 km südl. von Odda an 13. Straße. Wasserfall stürzt 400 m tief, letzte 165 m sind
     besonders spektakulär.
Logo  Vom Løtefoss-Fall nach Odda gibt es weitere Wasserfälle wie Espelandsfoss, Strandsfoss,
     Tjødnadalsfoss, Vidfoss
Logo  Steindalsfoss - 3 km westlich von Norheimsund an der Straße 7 nach Bergen. Wasserfall ist
     50 m hoch


Hardangervidda


Hardangervidda ist mit einer Fläche von ca. 9000 Quadratkilometern die größte Hochebene in Europa, die in einer Höhe von 1200 bis 1400 Metern liegt. Die Eiszeit formte die Ebene, die aus zahlreichen flachen Seen und nur sanft ansteigenden Hügeln besteht.

Von dieser Hochebene liegt der überwiegende Teil oberhalb der Baumgrenze und besteht kargen und steinigen Untergrund.

Auf Hardangervidda herrschen im Winter sehr niedrige Temperaturen. Trotz dieser schlechten klimatischen Verhältnisse existiert auf der Hochfläche die größte wilde Rentierherde Norwegens mit etwa 10.000 Tieren.

Rund ein Drittel der Hardangervidda-Hochebene wurde 1981 zum Nationalpark erklärt und damit unter Schutz gestellt.

Wer hier wandern will oder mit Langlaufskiern in Nord-Süd-Richtung oder West-Ost-Richtung unterwegs ist, findet, wenn er den Wegmarkierungen folgt, allabendlich eine Hütte, die der Norwegische Wanderverein errichten ließ.

Wer im Sommer hier verbringen möchte, sollte sich den Wetterbedingungen wie Wind, Regen und Kälte anpassen.


Bergen


Bergen - Wichtigstes Zentrum in Westnorwegen Bergen ist heute nach Oslo die zweitgrößte Stadt des Landes und das Zentrum von Westnorwegen.

Einst hieß die Stadt Bjørgvin und begann ihren Aufstieg während der Regierungszeit von Olav Kyrre als er der Ansiedlung am Fjord in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts die Stadtrechte verlieh. Aus dieser Zeit bis 1830 war Bergen die größte von Norwegen.

Bergens wirtschaftlicher Aufschwung begann bereits im 12. Jahrhundert. Hauptgrund dafür war seine günstige Lage am Byfjord, die sogar hanseatische Kaufleute anzog, die hier ihren wichtigsten ausländischen Handelsposten hatten.

Mehr Infos über Bergen erscheinen auf einer separaten Webseite dieser Homepage.


Sognefjord


Sognefjord Dem Sognefjord vorgelagert liegen die Schären. Der Fjord schiebt sich in das Innere Norwegens in einer Länge von 204 Kilometern und ist damit der längste Meeresarm der Welt.

Am Anfang ist der Fjord karg und wird je mehr er in das Landesinnere führt immer wilder. Bei dem Sognefjord handelt es sich nicht um ein Fjord, sondern er besitzt zahlreiche Abzweigungen, die wiederum eigene Namen führen. So gibt es den Årdalsfjord, Aurlandsfjord, Fjærlandsfjord und Nærøyfjorg und weitere Fjordarme, die bis an die Grenze von Hardangervidda, Jotunheimen und Jostedalsbre reichen.

Alle Fjordarme haben ihre Besonderheiten - sind anders als die anderen. der 18 Kilometer lange Nærøyfjorg ist beispielsweise der engste von Europa, der von über 1000 Meter hohen Felswänden gesäumt wird. Der Aurlandsfjord wirkt besonders eindrucksvoll von der Serpentinenstraße Snøvegen, die den Sognefjordche mit dem Ort Lærdal verbindet.

Der Sognefjord ist sonst ein kaltes nordisches Gewässer, im Sommer präsentiert er sich mit üppiger Vegetation. In den kurzen Sommermonaten passier alles gleichzeitig. Wenn an den Hängen die Obstbäume blühen, werden am Wasser die Erdbeeren rot und wenig später sind schon die Kirschen rot.

So einzigartig wie der Sognefjord ist, so schöne Orte gibt es an seinen Ufern. Einer davon ist Balestrand, der verkehrsgünstig liegt und schon zur Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert und vor dem 1. Weltkrieg mit seiner schönen Lage im Fjordland zum Touristenort ersten Ranges wurde. Nach den Engländern kamen die Deutschen und dann die Prominenz wie der König von Siam, der Prinz von Ägypten, Kaiser Wilhelm II. und weitere getuchte Gäste. Mit dem Ausbruch des Krieges brach der Fremdenverkehr zusammen. Geblieben sind der prachtvolle Holzbau Kvikne's Hotel und einige im Schweizerstil errichtete Villen.

Für Eisenbahnliebhaber ist die Fahrt mit der Flåmbahn bestimmt ein besonders Ereignis. Sie verkehrt mehrmals täglich zwischen dem Aurlandsfjord und Hardangervidda, eine Trasse, die zu den spektakulärsten Strecken des Eisenbahnbaus zählt. Während ihrer einstündigen Fahrt auf der 20 Kilometer langen Strecke durchfährt sie 18 Tunnel mit einer Gesamtlänge von 3,6 Kilometern und überwindet dabei 900 Höhenmeter. An schönen Aussichtspunkten wie beispielsweise am berühmten Vatnahalsen mit seinen Blick ins Flåmtal und auf die schneebedeckten Berge fährt der Zug besonders langsam.

Rund um den Sognefjord gibt es viel zu sehen. Eine Woche wird da wohl nicht ausreichen.

Sehenswürdigkeiten am Sognefjord
Logo  Stabkirchen in Hopperstad, Kaupanger, Urnes
Logo  Wasserfälle: Feigumfoss, Vettisfoss
Logo  Unternehmen kann man Kahnfahrten auf dem Aurlandsfjord, Lærdalsfjord, Nærøyfjord,
     Sognefjord
Logo  + unzählige Wandermöglichkeiten


Ålesund


Ålesund mit seinen im Jugendstil geprägten Häusern Ålesund ist eine Stadt, die auf mehreren Inseln liegt. Das Zentrum wird durch Jugendstil-Bauten geprägt. Durch seine reizvolle Lage ist die Stadt und Umgebung zu einem bedeutenden Ziel für den Tourismus geworden.

Unbedingt besuchen sollte man den Stadtberg Aksla, den man über 418 Stufen oder mit dem Auto erreichen kann. Die Aussicht bietet einen Blick auf die dicht bebauten Inseln der Innenstadt, die vorgelagerten Schären sowie auf die Sunnmøre-Alpen.

Beim Abstieg kann man die in Norwegen einmalige architektonische Vielfalt bewundern. Auffallend an den im Judendstil gehaltenen Häusern sind die mit Blumenornamenten verzierten Erker und Türmchen.

Das alte Ålesund erlebte am 13. Januar 1904 einen verheerenden Brand, bei dem die Holzhäuser weitgehend zerstört wurden. Um einer erneuten Katastrophe dieser Art zu gehen, wurden fortan der Bau von Holzhäusern verboten.

Der Wiederaufbau der Stadt erfolgte durch eine großzügige Spende von Kaiser Wilhelm II. innerhalb von nur drei Jahren. Im Jugendstilzentrum erfährt der Besucher alles zu diesen Geschehnissen.


Geirangerfjord


Geiranger Fjord Der Geirangerfjord ist wohl das bekannteste Fotomotiv von Norwegen. Er gilt als der schönste Fjord des Landes und ist seit Erschließung als Reiseland die begehrteste Touristenattraktion schlechthin.

Der Geirangerfjorg ist ein Fjordarm des Storfjords.

Die UNESCO hat ihn erst 2005 in die Weltnaturerbeliste aufgenommen.

In Geiranger leben etwa 300 Menschen das ganze Jahr über. Aber wenn der Sommer kommt, strömen so viele Menschenmassen in den kleinen Ort, das im Nu die ca. 4000 Gästebetten ausgebucht sind.

Bis zu fünf Kreuzfahrtschiffe kommen fast täglich, die im Fjord vor Anker gehen und Tausende von Gästen für einige Stunden an Land schicken.

Begehrteste Souvenire sind Norwegerpullover, Trolle, getrockneter Fisch und Ähnliches.

Willkommendste, touristische Angebote sind eine Fjordrundfahrt, eine Busrundtour oder eine Mahlzeit mit landesüblichen Spezialitäten.

Den Fjord verläßt man entweder auf dem Wasserweg oder mit dem Auto. Ersterer führt nach Hellesylt. Mit dem Auto gibt es zwei Routen:
1. Die Adlerstraße - auf norwegisch: Ørnevegen - ist ein touristisch sehr beliebter Teilabschnitt mit
     Aussichtspunkt Ørnesvingen der Reichsstraße 63, die die Orte Geiranger am Geirangerfjord und
     Eidsdalen am Norddalsfjord verbindet.
2. In anderer Richtung kommt man nach einigen Serpentinen zum Aussichtspunkt Flydalsjuvet, der
     für die schönen Kalendermotive berühmt wurde.


Trondheim




Lofoten

Svolvær

Svolvær liegt auf Austvågøy und ist der Hauptort der Lofoten. Es ist eine lebendige Kleinstadt, zu der man entweder mit Hurtigrute, mit der Fähre von Skutvik oder mit dem Flugzeug kommt. Die Stadt besitzt nur moderne Nachkriegsarchitektur, aber wegen der vielen Sehenswürdigkeiten in und um Svolvær lohnt es sich hier her zu kommen.



Hammerfest


Hammerfest 1789 erhielt Hammerfest die Stadtrechte. Mit der Lage in einer eisfreien Bucht im Winter entwickelte sich die Stadt zu einer der wichtigsten Fischer- und Handelszentren dieser nordnorwegischen Region.

Die Einwohner rühmen sich in der nördlichsten Stadt der Welt zu wohnen, dies stimmt von der geographischen Lage her eigentlich nicht, denn dieses Privileg müsste dem weiter nördlich gelegenen Honningsvøg eher zu stehen.

Hammerfest wurde im 2. Weltkrieg weitgehend zerstört, weshalb heute moderne Nachkriegsbauten das Stadtbild prägen. Das Areal der Stadt drängt sich in einem schmalen Landstreifen zwischen Nordmeer und einen nahen Höhenzug.

Ausgestopfter Eisbaär im Isbjørnklubben In der Stadt herrscht zwischen Mitte November bis Mitte Januar die Polarnacht, um diese Situation den Bewohnern erträglicher zu machen, erhielt sie 1890 eine Straßenbeleuchtung.

Seit vor der Küste ein Erdgasfeld ausgebeutet wird, boomt die Stadt. Die Einwohnerzahl steigt, ebenso schnell das Preisniveau.

Hammerfest ist heute wichtiges Tourismuszentrum für Fahrten zum nahegelegenen Nordkap, das täglich von Hurtigruten angelaufen wird. Zudem besitzt die Stadt einen Flughafen.

Tipp  Sehenswert ist Isbjørnklubben, ein meereskundliches Museum, das Seevögel und Meeressäuger präsentiert. Hauptattraktion ist ein ausgestopfter Eisbär.
Adresse: Havnegata 3, 9615 Hammerfest


Nordkap


Das Nordkap auf Magerøya Die Insel Magerøya ist ein aus dem Eismeer senkrecht aufragendes 300 Meter hohes Felsplateau.

"Mageres Land" bedeutet der Inselname und genau ein solches ist hier auch anzutreffen.

Dies liegt an der nördlichen Lage, in der raues Klima vorherrscht, das nur eine karge, baumlose und spärlich grüne Vegetation gedeihen läßt.

Auf dieser Insel liegt als touristisches Highlight das Nordkap - der vermeintlich nördlichste Punkt von Europa mit den Koordinaten 71° 10' 21". Die wirklich Daten Nordkap nördlichste Ausdehnung befindet sich auf der benachbarten Langzunge Knivskjellodden.

Einst verkehrten zwischen dem Festland und der Nordkapinsel nur Fähren, auf die man bei riesigen Menschenansturms stundenlang warten musste.

Mit der Eröffnung des knapp sieben Kilometer langen Nordkaptunnels (auf norwegisch Nordkapptunnelen) am 15. Juni 1999 ist die Insel über eine Anbindung der Europastraße 69 mit dem Festland verbunden.

Dies freut auch die Bewohner des kleinen Städtchen Honningsvåg auf der Nordkapinsel ganz besonders.

Nordkap-Fähre Während der Hauptsaison im Sommer ist der Parkplatz vor der Nordkap-Halle mit Hunderten von Autos und Wohnmobilen belegt, deren Besucher die Faszination einer atemberaubenden Naturkulisse erleben möchten. Voraussetzung dafür ist allerdings schönes Wetter, was selten genug vorkommt.

Die Panoramafenster der Grotten-Bar gestatten bei Sonnenschein ebenso einen grandiosen Ausblick auf das Nordmeer.

Wenn man selbst mit dem Wetter Pech hat, versöhnt Sie eine Präsentation der Multivisionsshow in der 5000 Quadratmeter großen Nordkap-Halle mit den arktischen Highlights und natürlich bei schönsten Wetter.

Sehenswert ist noch der Thaipavillon, der an den Besuch des thailändischen Königs erinnert.