Spanienische Inseln - Balearen: Menorca


La Mola auf Menorca ist eine Landzunge in der Bucht von Maó. Das nie bei kriegerischen Auseinandersetzungen zum Einsatz kommende Bollwerk wurde von den Spaniern erbaut.


La Mola auf Menorca ist eine Halbinsel oder auch Landzunge bei der Einfahrt in die Bucht - Bucht von Maó - zur Inselhauptstadt Maó.

An einen strategisch wichtigen Punkt gelegen, wollten bereits die französischen und britischen Inselbesatzer hier eine Bastion errichten.

Aber erst zwischen den Jahren 1850 und 1860 musste die Burg San Felipe der heute noch erhaltenen Festungsanlage weichen. Spanier hatten sie errichtet und zur Teileinweihung des Bollwerks besuchte Königin Isabell II. von Bourbon, weshalb sie den Beinamen Fortalesa Isabell II. erhielt.

Im Jahre 1930 wurden der Verteidigungsanlage noch zwei sogenannte Vickers-Armstrong-Kanonen beigefügt, die aber nie zum Einsatz kamen. Die gesamte militärische Anlage war nie an kriegerischen Auseinandersetzungen beteiligt gewesen, weshalb die Wallanlage ausgezeichnet erhalten blieb. Heute dient sie einen menorquinischen Unternehmen für zahlreiche Aktivitäten wie für Besichtigungen, Konzerte, Tanz- und Theaterdarbietungen und vielen mehr.

Die Festungsanlage ist über den Hafen von Maó zu erreichen.