Kreta

Ierapetra - venezianisches Kastell, Archäologisches Museum, türkische Moschee, Napoleon-Haus & auf der Insel Chrissi minoische und römische Ruinen und einen 200 Jahre alten Zedernwald ...


Ierapetra
Ierapetra ist die südlichst gelegene Stadt von Europa. Sie befindet sich an der schmalsten Stelle von Kreta am Lybischen Meer.

Schon während der Antike und in der venezianischen Epoche war Ierapetra Umschlagsplatz für Waren zwischen Griechenland, Nordafrika und den Nahen Osten.

Auf der Promenade geht es zum einen multikultureller und zum anderen toleranter als in anderen Regionen Griechenlands zu.

Viel an Sehenswürdigkeiten hat Ierapetra nicht zu bieten. Den Stadtvätern ist es aber gelungen, die Stadt touristisch auszuwerten und interessanter zu machen. Von der Uferpromenade gelangen Sie venzianischen Kastell, das die Hafeneinfahrt einst bewachte.

An der Stelle wo die Promenade in einen großen Parkplatz übergeht, liegt ein Platz mit schönen Cafés - die Platia Eleftherias Kothri - die nicht nur bei Einheimischen beliebt ist, sondern auch gerne von Touristen besucht wird.

Nahe am Platz befindet sich in einer ehemaligen Koranschule ein Archäologisches Museum. Vom Platz führt auch eine kleine Fußgängerzone, die zum Bummeln und Shoppen einlädt.

Sehenswert ist die Altstadt von Ierapetra zwischen der Platia Kanoupaki und dem Kastell gelegen. Sie erstreckt sich parallel zur Promenade und in ihrem Zentrum erhebt sich eine teilweise restaurierte türkische Moschee an einem ruhigen und schattigen Platz mit sehenswerten Brunnen.

Ierapetra
Ierapetra besitzt ein Napoleon-Haus, in dem der französische Kaiser auf seinen Weg nach Ägypten 1798 übernachtet haben soll. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die im 17. Jahrhundert errichtete Kirche zum heiligen Johannes, die auch eine Zeit lang als Moschee genutzt wurde.

Eine andere Promenade erstreckt sich im Westen des Kastells, wo sich zahlreiche Tavernen und Estiatorios - Restaurants - im typischen oder auf Touristen eingestellte Stil befinden.

Entlang der Uferstraße befindet sich ein mit Liegestühlen und Sonnenschirmen ausgestatteter, grobkörniger Sandstrand.

Ierapetra ist kein ausgesprochener Touristenort, sondern eine von Landwirtschaft dominierende Region, wo zahlreiche Gewächshäuser das Landschaftsbild prägen.

Im Osten der Stadt befinden sich die touristisch interessanten Gegenden, die fünf bis zwanzig Kilometer entfernt liegen. Zu ihnen gehören in der Reihenfolge die Ortschaften Koutsounari, Ferma und Agia Fotia. Neben den breiten Sand-Kies-Stränden gibt es zahlreiche kleinere Buchten. Das Gebiet ist touristisch gut erschlossen. Es gibt eine auf Urlauber ausgerichtete Infrastruktur mit kleineren Ferienanlagen, aber auch große Clubs wie dem Ostia Beach.

Sehenswürdigkeiten:
Logo  venezianisches Kastell,
Logo  türkische Moschee im Zentrum der Altstadt,
Logo  Napoleon-Haus,
Logo  Kirche zum heiligen Johannes

Ausflugsziel:
Logo  Insel Chrissi
Die Insel Chrissi liegt etwa 13 Kilometer vor der Küste von Ierapetra im Lybischen Meer. Auf dem von karibischen Flair gekennzeichneten Eiland befindet sich der südlichste Nationalpark Europas. Chrissi ist eine flache von Vulkangestein geformte und von Korallenriffen umgebene Insel. Das klare türkisfarbene Wasser und die weißen Strände und Dünen laden zum Baden und Sonnen ein.

Die acht Kilometer lange und einen Kilometer breite Insel wird von den Einheimischen einfach nur "Insel" genannt. Dabei hat sie noch etwas ganz Besonderes zu bieten und zwar einen 200 Jahre alten Zedernwald im Inselinneren, der einzige seiner Art in ganz Europa.

Am der Nordküste legen die Ausflugsschiffe an. Hier finden sich auch am herrliochen Sandstrand die meisten Besucher der Insel ein. Wer es ruhiger haben möchte, durchquert einfach sie einfach und macht es sich am Südstrand bequem.

Für Interessierte gibt es an der Westseite die Kapelle zum heiligen Nikolaos. Eine Salzgewinnungsanlage ist hier auch noch zu sehen. Archäologisch Begeisterte finden einen alten Hafen und einige minoische und römische Ruinen zum Bestaunen.

Die Insel Chrissi steht unter Naturschutz, weshalb kein Feuer gemacht, nicht gecampt und kein Abfall hinterlassen werden darf.


Sehenswürdigkeiten
Logo  Kapelle zum heiligen Nikolaos
Logo  Salzgewinnungsanlage
Logo  alter Hafen
Logo  minoische und römische Ruinen